Alaninaminotransferase
| Einheiten |
U/L
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| Berechneter Parameter | Nein | ||
| Versandparameter | nein | ||
| Abarbeitung |
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| Indikation |
Diagnose und Überwachung von Lebererkrankungen im Zusammenhang mit Lebernekrose |
| Klinische Information |
Alaninaminotransferase (ALAT, GPT) kommt hauptsächlich in Leberzellen vor, daher werden bei Erkrankungen, die nicht die Leber betreffen, selten erhöhte ALAT-Werte im Serum beobachtet (Unterschied zu ASAT). Darüber hinaus bleibt die Erhöhung der ALAT-Aktivität länger bestehen als die ASAT-Aktivität. Bei Virushepatitis und anderen Formen von Lebererkrankungen, die mit Lebernekrose einhergehen, ist die Serum-ALT erhöht, noch bevor die klinischen Anzeichen und Symptome der Krankheit auftreten. |
| Referenzbereich allgemein |
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| Alarmwerte |
allgemein
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| Methode |
UV-/VIS-Photometrie
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| Präanalytik |
Proben, die Präzipitate enthalten, müssen vor der Durchführung des Tests zentrifugiert werden. |
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| Primäres Probenmaterial |
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| weitere Probenmaterialien |
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| Probenstabilität |
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| Interferenzen durch Hämolyse |
Keine wesentliche Interferenz Hämoglobin ≤ 170 mg/dL.
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| Interferenzen durch Ikterus |
Keine wesentliche Interferenz Bilirubin ≤ 60 mg/dL.
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| Interferenzen durch Lipämie |
Keine wesentliche Interferenz bis zu einem Index L von 150.
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| Andere Interferenzen |
In therapeutischen Konzentrationen kann Calciumdobesilat zu falsch niedrigen ALT-Werten führen. Cyanokit (Hydroxocobalamin) kann den Test stören. Physiologische Plasmakonzentrationen von Sulfasalazin und Sulfapyridin können zu falschen Ergebnissen führen. In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen. |
| Tarife |
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| Kassenrefundierung | ist möglich |
