Aspartataminotransferase
| Einheiten |
U/l
|
||
| Berechneter Parameter | Nein | ||
| Versandparameter | nein | ||
| Abarbeitung |
|
| Indikation |
Diagnose und Überwachung von Lebererkrankungen, insbesondere von Erkrankungen, die zur Zerstörung von Hepatozyten führen |
| Klinische Information |
Aspartataminotransferase (ASAT, GOT) kommt in hohen Konzentrationen in Leber, Herz, Skelettmuskel und Niere vor. AST ist sowohl im Zytoplasma als auch in den Mitochondrien von Zellen vorhanden. Bei leichten Gewebeverletzungen ist die vorherrschende Form der AST die des Zytoplasmas. Eine schwere Gewebeschädigung führt dazu, dass mehr mitochondriales Enzym freigesetzt wird. Hohe AST-Werte können in Fällen wie Myokardinfarkt, akuter Leberzellschädigung, Virushepatitis und Tetrachlorkohlenstoffvergiftung festgestellt werden. Eine leichte bis mäßige Erhöhung der AST wird bei Muskeldystrophie, Dermatomyositis, akuter Pankreatitis und Muskelzerrungen beobachtet. |
| Referenzbereich allgemein |
|
||||||||
| Alarmwerte |
allgemein
|
||||||||
| Methode |
UV-/VIS-Photometrie
|
||||||||
| Präanalytik |
Proben, die Präzipitate enthalten, müssen vor der Durchführung des Tests zentrifugiert werden. |
||||||||
| Primäres Probenmaterial |
|
||||||||
| weitere Probenmaterialien |
|
||||||||
| Probenstabilität |
|
| Interferenzen durch Hämolyse |
Keine wesentliche Interferenz Hämoglobin ≤ 20 mg/dL .
|
| Interferenzen durch Ikterus |
Keine wesentliche Interferenz ≤ Bilirubin 60 mg/dL.
|
| Interferenzen durch Lipämie |
Keine wesentliche Interferenz bis zu einem L-Index von 150.
|
| Andere Interferenzen |
Physiologische Plasmakonzentrationen von Sulfasalazin und Sulfapyridin können zu falschen Ergebnissen führen. Cyanokit (Hydroxocobalamin) kann Interferenz mit dem Test verursachen. In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen. |
| Tarife |
|
||||
| Kassenrefundierung | ist möglich |
